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Wie ich als Selbstständige motiviert bleibe und Inspiration bei großartigen erfolgreichen Frauen finde, die auch online arbeiten und dabei die Welt bereisen

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Seit ich das erste mal davon gehört habe, dass Digitale Nomaden das Reisen und Arbeiten kombinieren, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich bin allen Leuten auf YouTube gefolgt, die mir davon erzählt haben, habe Blogs gelesen, Hörbücher gehört und bin in verschiedene Facebook Gruppen mit Gleichgesinnten eingetreten. Ich habe förmlich alles verschlungen, was ich zu dem Thema Digitales Nomadentum finden konnte. 

Als ich mich im August 2018 tatsächlich in die Selbstständigkeit gestürzt habe, hatte ich schon das klare Ziel vor Augen: Ich wollte Digitale Nomadin werden. Ich wollte mit meinem Laptop auf dem Schoß arbeiten, schöne Orte fotografieren und von meinen Reisen berichten. Und online mein Geld verdienen.

Da ich zu diesem Zeitpunkt mehr als acht Jahre Erfahrung darin hatte, internationale Studenten in Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten, war für mich erst einmal die einzig logische Konsequenz, diesen Expertenstatus in die Onlinewelt mitzunehmen und meine Brötchen mit Online-Unterricht zu verdienen. 

Zum Glück bin zur gleichen Zeit gerade auf den Inner Circle der Digital Nomad Girls gestoßen. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nur, dass andere Digitale Nomadinnen in diesem englischsprachigen Mitgliederbereich Virtuelles Co-Working machen und ihr Wissen in Onlinekursen von Expertinnen zu verschiedenen Themen miteinander teilen.

Ich habe mich einfach mal angemeldet, 27$ pro Monat, jederzeit kündbar. Sowas mag ich, keine Verpflichtungen, kein teures Abo. Aber meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. In diesem Blogartikel möchte ich euch über meine Erfahrung im Inner Circle der Digital Nomad Girls berichten und nehme euch auf meine Reise in diese unglaubliche Community mit:  

1. Expert Packs 

Da ich viel zu lernen habe, stürze ich mich zuerst auf die Expert Packs, die Onlinekurse. Mein erster handelt von Produktivität und wird von einer Digitalen Nomadin gehalten, die als Produktivitäts-Coach arbeitet. Es gibt verschiedene Videolektionen, die mich in Konzepte einweiht, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört habe.

Ich fühle mich unglaublich bereichert, weil ich schon immer mit Produktivität und Struktur zu kämpfen hatte. Dazu gibt es ein hübsches Workbook, das ich mir ausgedruckt habe und von Hand ausfülle, um zu lernen wie ich mich und mein Vorhaben organisieren kann. 

Ich beginne schon während des Kurses, meine Tage und Wochen zu planen und am Ende der Woche meine Erfolge aufzuschreiben. Ich merke, wie ich plötzlich immer mehr Spaß am Arbeiten gewinne. 

Danach arbeite ich mich durch die Expert Packs zu den Themen Branding, LinkedIn, Facebook Groups und Manage Your Money. Was mich daran besonders beeindruckt, ist die Expertise von den Frauen, die diese Kurse geben. Ihr Selbstbewusstsein und die Offenheit und Lässigkeit, die sie ausstrahlen, wenn sie über ihre Themen erzählen fasziniert mich.

Ich bin gefesselt davon, wie gut sie sich auskennen, wie gern sie ihre Arbeit machen und schon nach dem ersten Expert Kurs weiß ich, dass die 27$ gut angelegt sind, aber ich habe keine Ahnung, was mich sonst noch erwartet. 

Stand Juni 2020: Inzwischen ist die Zahl an Expert Packs noch viel weiter gestiegen. Man findet interessante Onlinekurse zu den Themen Skalierung, Selbstfürsorge, Kundenakquise, digitale Arbeitsblätter gestalten, WordPress und Divi, usw. und kann sich weiterbilden. 

2. Goal Setting 

Mein erstes Live Event ist ein Zielsetzungs-Workshop, den die Gründerin Jennifer Lachs jeden Monat veranstaltet. Auch hierfür gibt es liebevoll gestaltete Arbeitsblätter, die ich mir im Vorfeld heruntergeladen habe.

Zu diesem Event trifft man sich in Zoom. Das ist ein Videokonferenz Programm, wo viele verschiedene Teilnehmerinnen, die überall auf der Welt verteilt sind, beitreten können. Man sieht alle Gesichter auf einen Blick und kann sein Mikrofon zu- oder abschalten. Und so plane ich gemeinsam mit diesen tollen Frauen meinen ersten Monat. 

Zuerst wird der Vormonat reflektiert und jede erzählt von ihren Erfolgen, ihren Herausforderungen und ihren Reisen. Ich bin komplett beeindruckt, auf was für eine tolle Gruppe Frauen ich da gestoßen bin und wie unterschiedlich ihre Businesses und Hintergründe sind. Und in den Workshops ist es, als säße man mit ihnen am Tisch.

Man feiert ihre Erfolge mit, man freut sich, wenn sie etwas erreicht haben und man gibt sich gegenseitig Ratschläge, wenn man nicht weiter weiß. Es fühlt sich an, als wäre ich plötzlich Teil einer Clique erfolgreicher Unternehmerinnen, die sich alle gegenseitig unterstützen. Das haut mich um. 

Inzwischen bin ich fast zwei Jahre Mitglied im Inner Circle und plane noch immer jeden Monat meinen Folgemonat mit diesen wunderbaren Frauen. Am Ende des Jahres wird sogar das gesamte nächste Jahr geplant. Dabei spielt nicht nur Reflexion, sondern auch Selbstfürsorge und Reisen eine wichtige Rolle und bekommen viel Aufmerksamkeit.

3. Virtuelles Co-Working 

Die häufigsten und wichtigsten Veranstaltungen, die im Inner Circle stattfinden, sind die virtuellen Co-Working Sessions. Hier treffen wir uns im Zoom Raum und nehmen uns Arbeit für ca. zwei Stunden vor. Die zwei Stunden sind in vier sogenannte Pomodoros unterteilt, das sind Arbeitsphasen von 25 Minuten, die durch fünfminütige Pausen unterbrochen werden.

Zu Beginn des Co-Workings erzählen die Teilnehmerinnen kurz, was sie sich vorgenommen haben und dann beginnt schon die erste Arbeitsphase: Kameras aus, Mikrofone aus, Handys aus, Social Media aus, Arbeitsmodus an

Nach 25 Minuten klingelt der Timer und alle schalten Kameras und Mikrofone an und erzählen, wie es so läuft. Manchmal spricht man in den Pausen über die Arbeit, manchmal plaudert man aber auch über ganz andere Themen und bekommt kurz den Kopf frei.

Dann geht es in die zweite, dritte und vierte Phase und ich muss sagen: so viel wie ich in diesen Co-Working Sessions schaffe, schaffe ich nie, wenn ich alleine vor mich hinarbeite.

Durch die klare Struktur und den konzentrierten Fokus auf die Ziele schafft man es viel leichter, seine Arbeit zu tun und knüpft gleichzeitig wertvolle Kontakte. Die Tipps, die ich in Co-Working Sessions von meinen „Arbeitskolleginnen“ bekomme, sind oft sehr hilfreich. 

4. Accountability Buddies 

Wenn man möchte, kann man sich mit einem sogenannten Accountability Buddy „verkuppeln“ lassen, mit dem man sich regelmäßig online trifft und über sein Business und seine Ziele spricht. Mit meinem Accountability Buddy Jeanne habe ich den Jackpot gewonnen.

Ich wurde ihr zugeteilt und schon seit über einem Jahr treffen wir uns wöchentlich und sprechen über unsere Ziele und schmieden gemeinsam Pläne für die nächste Woche. Wir führen ein Google Spread Sheet, indem wir unsere Ziele und Erfolge dokumentieren und ergänzen es jede Woche. 

Jeanne hat mir auf meinem Weg sehr geholfen. Sie hat mir gute Bücher empfohlen und sich sogar bereit erklärt, die Schülerin in meinem Online Deutschkurs zu sein! Es ist wahnsinnig wohltuend, Leute zu haben, mit denen man sich über seine Arbeit unterhalten kann.

Vor allem, wenn man jeden Tag alleine vor dem Laptop sitzt und sich von der Situation, plötzlich Unternehmerin zu sein, überwältigt fühlt. Inzwischen ist Jeanne eine gute Freundin geworden und ich freue mich jede Woche darauf, mit ihr zu sprechen und gemeinsam unsere Erfolge zu feiern und uns gegenseitig zu motivieren. 

5. Book Club 

Immer etwas Neues zu lernen, neue Inspiration zu bekommen und mich ständig fortzubilden bereitet mir nicht nur unglaubliche Freude, sondern ist als Neu-Unternehmerin auch das A und O, um erfolgreich zu sein.

Ich finde es extrem motivierend, dass die anderen Frauen im Inner Circle auch so viel Wert darauf legen, sich weiterzubilden und so eine große Lust daran haben, Bücher zu lesen und über deren Erkenntnisse zu diskutieren. 

Im Book Club wird jeden Monat ein anderes Buch besprochen. Verschiedene Aspekte und interessante Meinungen kommen in diesen Diskussionen zur Sprache, da jede der Frauen natürlich ihre eigene Perspektive und ihren eigenen Erfahrungsschatz mitbringen. So inspiriert und befruchtet man sich wechselseitig mit neuen Ideen und Learnings aus diesen Büchern.

Die meisten der Bücher, die gelesen werden, wurden von starken Frauen geschrieben, wie zum Beispiel Bücher von Michelle Obama, Tara Mohr oder Isabel Allende. 

6. Tea Time 

Eine weitere Live-Veranstaltung, an der man teilnehmen kann, ist Tea-Time. Dort wird im Vorfeld ein bestimmtes Thema gewählt, über das dann gesprochen wird, wie zum Beispiel Selbstfürsorge als Digitale Nomadin, Freundschaften, Essen, nach Hause kommen, Urlaub, usw.

In diesen Veranstaltungen unterhält man sich einfach nur und tauscht sich aus, schließt Freundschaften oder knüpft Kontakte und wird einfach nur inspiriert. 

7. Feedback Thursday

Am Feedback Thursday hat man die Möglichkeit, an einer waschechten Mastermind teilzunehmen. Man stellt im Vorfeld eine Frage und bittet die Community um Feedback dazu. Es klingt nach einem simplen Konzept, aber WOW! was für ein Erlebnis.

Wenn 15 Frauen gleichzeitig brainstormen, kommen jede Menge Ideen zusammen und jede bringt ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Kreativität mit ein. Und da kommt dann ein riesiger Berg an Inspiration zusammen! 

8. Eco-Talks, Fuck-Up Night, Coffee Roulette und viele andere Live-Veranstaltungen

sorgen dafür, dass man Zeit mit diesen fantastischen Mädels verbringen kann und sich nie allein fühlt, wenn man als Frau allein irgendwo auf der Welt gerade hinter seinem Laptop sitzt und seiner Arbeit nachgeht. Man hat diese tollen Leute immer dabei. Man sieht sich wieder, man freut sich, man lacht, man weint auch mal.

Starke und besondere Persönlichkeiten treffen in dieser Community aufeinander und ich bin sehr dankbar, zu dieser Gruppe dazugehören zu dürfen. Man wird immer respektvoll behandelt, man bekommt immer Hilfe und Antworten, wenn man sie braucht.

Ich würde sogar sagen, dass diese Frauen nicht nur ein Netzwerk aus Freundinnen oder Arbeitskolleginnen sind, sondern echte Mentorinnen für mich sind, an denen ich mich orientieren kann und die mich auf meinem Weg weiterbringen. 

9. Eine Prise Idealismus und Feminismus 

Die Atmosphäre und die Umgangsformen in so einer Community werden maßgeblich von ihrer Gründerin vorgegeben. Jennifer Lachs ist die Frau, die diesen Mitgliederbereich auf die Beine gestellt hat.

Sie ist die Seele der Gemeinschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, online arbeitende Frauen auf der ganzen Welt auf dieser Plattform zusammenzubringen und zu inspirieren. Sie hat uns ihnen diesen Ort geschaffen, wo wir uns austauschen und weiterentwickeln können, wo wir Rat und Hilfe, Zusammenhalt und ein Gefühl von gegenseitiger Unterstützung finden.

Ich kann nicht oft genug sagen, wie viel Glück ich habe, diesen wunderbaren Ort in den Weiten des Internets gefunden zu haben. Danke Jenny

Falls du auch mal reinschnuppern möchtest, dann mach’s wie ich, investier die 27$ und schau’s dir einen Monat lang an. Jederzeit kündbar. Die Türen sind momentan geöffnet: Hier geht’s zum Inner Circle der Digital Nomad Girls

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